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    Der Glaskörper ist eine transparente, gelartige Substanz, die den Glaskörperraum ausfüllt, der etwa 80% des Volumens des Augapfels ausmacht und den Raum zwischen der hinteren Oberfläche der Linse und der Netzhaut einnimmt. Der Glaskörper besteht aus ca. 98-99% Wasser, der Rest aus Kollagenfasern (hauptsächlich Typ-II-Kollagen), Hyaluronsäure, Proteinen (Vitrosin, Opticin), Elektrolyten und einigen Zellen, den Hyalocyten. Die Kollagenfasern bilden ein dreidimensionales Strukturnetz, das in jungem Zustand fest an Hyaluronsäuremoleküle gebunden ist, was dem Glaskörper eine gleichmäßige, gelartige Konsistenz verleiht und seine optische Transparenz aufgrund der präzisen Anordnung der Fasern gewährleistet, die die Lichtstreuung minimiert. Der Glaskörper hat eine Reihe wichtiger physiologischer Funktionen, darunter die mechanische Unterstützung der Form des Augapfels, die Abfederung von Stößen und Traumata, die Aufrechterhaltung der Netzhaut in ihrer korrekten Position neben dem Pigmentepithel und die Bereitstellung eines Stoffwechselweges für den Transport von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten zwischen der wässrigen Flüssigkeit und der Netzhaut.