×

    Vereinbaren Sie einen Termin

    Schreiben Sie uns, um einen passenden Termin zu buchen.






    Das Hornhautepithel ist die äußerste, mehrschichtige Struktur der Hornhaut, die aus 5-7 Schichten von Epithelzellen mit einer Gesamtdicke von etwa 50-60 Mikrometern besteht und die erste Schutzbarriere des Auges gegen äußere Faktoren darstellt. Das Hornhautepithel ist ein nicht-korneales, geschichtetes Plattenepithel, bei dem drei Zelltypen unterschieden werden können: oberflächliche Plattenepithelzellen, die durch enge Verbindungen miteinander verbunden sind und eine Permeabilitätsbarriere bilden, dazwischenliegende Flügelzellen und eine Basalschicht, die aus zylindrischen Basalzellen besteht, die als einzige Zellen zur mitotischen Teilung fähig sind. Die Basalzellen haften über Hämidesmosomen an der Basalmembran des Epithels (Bowman-Membran) und sorgen dafür, dass die gesamte Epithelschicht fest mit dem Substrat verbunden ist.

    Das Hornhautepithel zeichnet sich durch eine einzigartige Regenerationsfähigkeit aus: Stammzellen, die sich im Bereich des Limbus (dem Übergang der Hornhaut zur Sklera) befinden, teilen sich ständig und wandern in Richtung Hornhautmitte, wo reife Oberflächenzellen kontinuierlich abgeschält und in einem Zyklus von etwa 7-14 Tagen durch neue Zellen ersetzt werden. Diese intensive Zellerneuerung ermöglicht eine rasche Heilung oberflächlicher Epithelschäden, die, wenn die Kontinuität der Basalmembran erhalten bleibt, innerhalb von 24-48 Stunden erfolgen kann. Das Hornhautepithel hat wichtige Schutzfunktionen gegen bakterielle und virale Infektionen, erhält die optische Transparenz der Hornhaut und bietet eine glatte Oberfläche für einen stabilen Tränenfilm. Eine Schädigung des Hornhautepithels (Erosionen, Erosionen) führt zu Symptomen wie Schmerzen, Photophobie, Tränenfluss und Sehstörungen, und chronische Epitheldefekte können zu Hornhautvernarbung und dauerhafter Verschlechterung der Sehschärfe führen.