×

    Vereinbaren Sie einen Termin

    Schreiben Sie uns, um einen passenden Termin zu buchen.






    Die Phakoemulsifikation ist eine moderne, mikroinvasive chirurgische Technik zur Entfernung des Grauen Stars, bei der die getrübte Linse mit Hilfe einer Ultraschallsonde, die durch einen kleinen, 2-3 mm breiten Hornhautschnitt in das Auge eingeführt wird, fragmentiert und abgesaugt wird. Bei dieser Methode werden Hochfrequenz-Ultraschallschwingungen (28-60 kHz) eingesetzt, die von einer Phakoemulsionsspitze erzeugt werden, die die harte Linsenmasse in kleine Fragmente emulgiert und diese über ein Spül-Absaugsystem aus der Linsenkapsel absaugt. Sobald die getrübte natürliche Linse entfernt ist, wird an ihrer Stelle durch denselben kleinen Einschnitt eine künstliche Intraokularlinse (IOL) implantiert.

    Phakoemulsifikation gilt derzeit aufgrund ihrer minimalen Invasivität, der kurzen Operationsdauer, der schnellen postoperativen Genesung und des geringen Komplikationsrisikos als Goldstandard in der Kataraktchirurgie. Diese Technik ermöglicht selbstheilende Hornhautschnitte, die in den meisten Fällen keine Nähte erfordern, was die Genesungszeit verkürzt und Astigmatismus post-operativ. Moderne Phakoemulsifikationssysteme verwenden zusätzliche Technologien wie Torsions-Ultraschallvibrationen, Femtosekundenlaser zur Durchführung der einzelnen Phasen des Eingriffs (FLACS - Femtosekundenlaser-assistierte Kataraktchirurgie) und intraoperative Bildgebungssysteme, was die Präzision und Sicherheit des Eingriffs erhöht, insbesondere bei komplexen Katarakten oder gleichzeitig bestehenden Augenerkrankungen.